Ist solide automatisch langweilig? Der neue Borowski gibt die Antwort.

Das Drehbuch zu Borowski und der brennende Mann mag solide sein, aber der Fall war spannend – und irgendwie ein bisschen Mankell. Die dänische Kollegin, die ihn anhimmelt und trotzdem auflaufen lässt, gibt den nötigen Humor. Wäre nicht schlecht, wenn sie bei einem anderen Fall mal wieder auftaucht.

Axel Milberg ist einfach genial. Wie er seinem Kommissar gleichzeitig leichte Verschrobenheit und Würde verleiht, ist erste schauspielerische Sahne. Schöne Grüße an Till Schweiger. Aber auch die weiteren Rollen sind gut besetzt. Ich gestehe zu meiner Schande, dass dies mein erster Borowski mit Sarah Brandt (Sibel Kekilli) war. Und obwohl mir darum etwas Vorgeschichte fehlt, fand ich sie klasse.

Und so lautet die Antwort für mich: Nein, langweilig war dieser solide Tatort sicher nicht.

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