Heute abend bin ich beim Zappen auf der Suche nach Abkühlung nach einem klasse Film (DVD Star Trek – der zweite Teil kommt im Mai ins Kino) bei der Harald Schmidt Show hängengeblieben. Ja, die gibt es noch. Doch im Gegensatz zu Roche & Böhmermann beweist Dirty Harry dabei, dass Fernsehen ohne Zuschauer nicht gut sein muss.

Das Standup am Beginn ist gewohnt bissig. Betonung auf gewohnt. Die Aktionen – unter anderem die Beerdigung der Kaffeemaschine, Telefonate mit arglosen Sky-Abonnenten zwecks Zufriedenheits-Befragung – plätschern dahin. Das Gespräch mit Fahri Yardim (Schweiger-Partner im neuen Hamburg-Tatort) unterhält – was aber eher Yardim zuzurechnen ist. Die Musik von den Delilahs ist nicht mein Geschmack. Der Auftritt wird abgewickelt…

Nichts desto trotz wurde eben erst gemeldet, dass Schmidt seinen Vertrag bei Sky um ein weiteres Jahr verlängert hat. Die Gründe dafür erschließen sich mir nicht. Schade, dass Schmidt seinen Freiraum nicht origineller füllt. Denn dass er sich im luftleeren Raum bewegt, ist ihm nur zu bewusst: „Der Saal ist egal? Würde ich so nicht sagen. Ich habe nur den Saal.“

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